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Literaturliste

Literatur zum Thema Krebs

Eine Bücherliste für Betroffene, Angehörige und Interessierte

 

 

 

 

Mit unserer Literaturliste geben wir Ihnen einen Überblick über Bücher zum Thema Krebs und Gesundheit. Wir stellen Ihnen Bücher vor, die wir für lesenswert und/oder hilfreich halten und gewähren Ihnen Einblick in unserer Ansicht nach besonders schöne oder aktuelle Literatur. Um den Überblick zu vereinfachen haben wir die Bücher in Rubriken aufgeteilt, wohl wissend, dass wir das eine oder andere mehrfach listen könnten. Selbstverständlich ist dies eine subjektive Auswahl, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit erhebt.

Wir sind bemüht, Neuerscheinungen zu sichten und aufzunehmen und nehmen gerne auch entsprechende Hinweise entgegen.

 

 zum downloaden (inkl. Rezensionen)

Literaturliste 2018

Aktueller Buchtipp:

 

Nina Riggs, Die Helle Stunde, Ein Buch vom Leben und Sterben, btb 2017

 Mit 38 Jahren, kurz nachdem ihre Mutter an Krebs verstorben ist, erfährt Nina Riggs, dass ihr Brustkrebs metastasiert nicht

mehr heilbar ist. „Sterben ist nicht das Ende der Welt“, so hatte ihre Mutter auf ihre eigene tödliche Diagnose reagiert – und mit diesem Blick auf das Leben gelingt Nina Riggs das schier Unglaubliche: zu leben, intensiv, lebendig, voller Wärme, Liebe und Innigkeit, mit ihrer Familie, ihren Freundinnen - und sich selber.

In ihrem Buch schildert sie dieses Leben - lebensnah, berührend und in einer wunderschönen Sprache. Immer wieder finden sich hier Sätze, die man mit sich tragen möchte, wundervolle Schätze, die einen lange begleiten – Sätze sowohl von Nina Riggs selber als auch etwa die ihres Urururgroßvaters, Ralph Waldo Emerson oder des von ihr immer wieder zitierten Michel de Montaigne: „Habt ihr denn gemeint, ihr würdet niemals dahin gelangen, worauf ihr beständig zugegangen seid?“

Zu ihrer Freundin Ginny, die ebenfalls erkrankt ist und schließlich wenige Tage vor ihr stirbt, sagt sie einmal (als Ginny Kleider für den Abschlussbal ihrer gerade 12jährigen Tochter aussucht): „Ziemlich verrückt. … Was so viel bedeutet wie: Meine Liebe, das ist das Vernünftigste, das ich seit Langem gehört habe. Was so viel bedeutet wie: Ich kann nicht

aufhören, mich darüber zu wundern, wie schön und grausam zugleich diese Welt doch ist.“ Ende Februar 2017 ist Nina Riggs an ihrem Krebs gestorben. Sie hat mit ihrem Buch wahrhaftig ein Vermächtnis hinterlassen, ein kostbares Geschenk, das den Lesennden eine tiefe Traurigkeit und eine ebenso tiefe ruhige Freude zu schenken vermag. Ihr so besonderer Blick auf unser Leben und unser Sterben vermag die Lesenden tief in ihrem Inneren zu berühren, anzurühren und lädt uns alle ein, zu spüren, wo unser Leben wahrhatftig lebendig ist - so lebendig, dass „Sterben nicht das Ende der Welt ist“.

 

 

Hinweis:

Die Literaturhinweise sollen als Anregung verstanden werden.

 Darin aufgeführte medizinische Informationen ersetzen auf keinen Fall den Besuch bei einem Arzt.

 

 

 

 

 

Krebsberatung

für Betroffene und deren Angehörige

Dipl. Sozialpädagogin Monika Weiher

Schönberger Landstr. 67

24232 Schönkirchen

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